Montag 25-09-2017
Sibenik
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Haben Sie gewusst

  • dass Faust Vrancic, Drazen Petrovic, Ivo Bresan, Goran Visnjic, Maksim Mrvica, Arsen Dedic, Vice Vukov, Miso Kovac... aus Sibenik sind

Faust Vrancic, Autor des berühmten Werkes "Machinae novae" (Neue Maschinen) und Erfinder des Fallschirmes, ist in Sibenik geboren. Der Erfinder der berühmten Lampen "Maglite" Ante Maglica kam auf der Sibeniker Insel Zlarin zur Welt. In Sibenik ist auch einer der größten Weltbasketballspieler Drazen Petrovic, Mozart im Basketball, geboren. Er spielte nicht nur für seinen Club "Sibenka", sondern auch für "Cibona" aus Zagreb, "Real" aus Madrid, und für amerikanische NBA. Der Schriftsteller Ivo Bresan und Filmregisseur Vinko Bresan sind ebenso aus Sibenik. In Sibenik ist auch Fernsehe- und Filmschauspieler Goran Visnjic geboren. Einer der momentan besten und berühmtesten Pianisten Maksim Mrvica kommt auch aus Sibenik. Aus Sibenik ist auch Perica Bukic, einer der berühmtesten internationalen Wasserballspieler. In Sibenik sind auch die Größen der kroatischen Unterhaltungsmusikszene Arsen Dedic, Vice Vukov und Miso Kovac geboren.

  • dass die Bewohner der Insel Zlarin sich mit dem Tauchen und mit der Bearbeitung von Korallen noch im 15. Jh. beschäftigten, aber seine Blüte erreichte das im 19. Jahrhundert

Heute gibt es in Zlarin nur noch eine kleine Werkstätte zur Verarbeitung der Korallen, so dass diesem einst sehr wichtigem Handwerk das Aussterben droht. Die archäologischen, auf Zlarin gefundenen Denkmäler weisen darauf, dass die Insel schon in jüngerer Steinzeit und während der Römerherrschaft besiedelt wurde. Während der Herrschaft von Venedig war Zlarin der Wach- und Signalpunkt und Aufenthaltsort besonderer militärischer Seebesatzung. Seine Aufgabe war, die Schiffahrt durch die Sibeniker Gewässer, die durch Angriffe von Türken, Piraten und Uskoken bedroht war, zu ermöglichen. Seit 1826 wurde Zlarin zum Gemeindezentrum, das die Siedlungen auf Prvic, Krapanj, Kaprije und Zirje umfasste. Den Zlarin-Bewohnern gelang es 1887 die Volkssprache in die Gemeindeadministration einzuführen. Zehn Jahre später kam die Gemeindevertretung in die Hände der Volkspartei.

  • dass es mehrere Theorien über die Herkunft des Namens von Sibenik gibt, und die Wissenschaft akzeptiert keine dieser Theorien als sicher und korrekt

Der Sibeniker Humanist und Schriftsteller Juraj Sizgoric (1420-1509) schrieb in seinem Werk über die Lage Sibeniks, die Stadt wurde so genannt, weil von "sibe" (Ruten umkreist war). Der Name Sibenik bringt man in Verbindung mit "Wald" durch das Toponym "sibin" (Sibinicum), das man aus einer augmentativen, spätlateinischen, bzw. frühromanischen Form "silvona, silvonae" oder "silvone" herleitet. Der Name "sibin" bezog sich auf engere Mikroregion von Sibenik, um die Erhebung auf der die Festung der Hl. Ana war. Der Historiker Petar Kaer (1848-1919) behauptete, Sibenik bekäme sein Name nach der alten kroatischen Adelsfamilie Subic. Einige Wissenschaftler weisen auf vorindoeurpäische Wurzel "sib-sip" hin, mit der Bedeutung "fließen" oder "rinnen", was mit den zahlreichen Wasserquellen im felsigen Sibenik übereinstimmt.

  • dass Zirje, 20.4km südwestlich von Sibenik, die entfernteste bewohnte Sibeniker Insel mit 150 Bewohnern ist

Nordlich von Zirje sind die Inseln Kakan und Kaprije, und nordwestlich ist der Nationalpark Kornati. Die gesamte Fläche von Zirje ist 15.060 Quadratmeter. Sie ist 12 Kilometer lang, 2600 Meter breit und die gesamte Küste ist 39.200 Meter lang. Auf der Insel liegt der gleichnamige Ort Zirje, und noch besiedelt sind die Buchten Muna, Koromasina und Stupica. Die höchste Inselspitze Kapic ist 131 Meter hoch. Die Insel war schon in der älteren Eisenzeit besiedelt. Über Zirje herrschten Rom und Byzanz, und im 9. Jh. kam die Insel im Besitz der kroatischen Herrscher. Die Stammsiedlung bestand auf der Insel noch vorm 1298, als sie zum ersten Mal erwähnt wurde. Die größte und schönste Bucht auf der Insel ist Velika stupica, über die sich die Festung Gradina erhebt, die schon im 6. Jh. vom byzantinischen Kaiser Justinian aufgebaut wurde. Im Inneren der Insel, die Insel entlang, erstreckt sich das fruchtbare Tal. Der größte Teil der Insel ist mit Kiefernwald bedeckt und alle Orte, Aussichtspunkte und Buchten sind mit einem für Radfahrer geeigneten Wegenetz verbunden. Die Nautiker besuchen meistens die Buchten Mikavica im Nordwest und Tratinska im Südwest der Insel.

  • dass auf der Insel Prvic, in der Kirche der Gnädigen Frau aus 15. Jh., im Zentrum von Prvic Luka, auf seinen Wunsch der große kroatische Wissenschaftler Faust Vrancic beerdigt wurd

Faust Vrancic (1551-1594) ist der Autor des berühmten Werkes "Machinae novae" (Neue Maschinen), einer der größten europäischen Denker, Polyhistoriker, Philosoph, Erfinder und Lexikograph, der Mensch der das erste Wörterbuch der kroatischen Sprache veröffentlichte und den ersten verwendbaren Fallschirm konstruierte. Vrancics "Neue Maschinen" wurde in Venedig 1595 gedruckt, und zweite Auflage wurde 1605 in Venedig veröffentlicht. Die erste und die zweite originale Auflage dieses Werkes sind beide heute die großen Raritäten, und man kann sie nur in größeren Bibliotheken finden. Das Museum der Stadt Sibenik besitzt ein Exemplar und im National- und Universitätsbibliothek in Zagreb gibt es je ein Exemplar von beiden Auflagen. Der erste Nachdruck des Originals dieses wertvollen Buches bei uns (die Nachdrucke wurden vorher in München 1965, in Mailand 1968 und in Budapest 1985 gedruckt) gaben gemeinsam die Stadtbibliothek "Juraj Sizgoric" aus Sibenik und "Novi liber" aus Zagreb 1993 heraus.

  • dass in Tribunj der Verein zum Schutz der Esel gegründet wurde, mit dem Ziel dieses edles Tier vorm Aussterben zu schützen

Tribunj, obwohl überwiegend ein Fischerort, heute auf Tourismus orientiert, ist in den letzten Jahren durch den Schutz der Esel bekannt worden. Dieses edles Tier, das in der Geschichte eine bedeutende Rolle spielte, bekam auf der Insel Lukovnjak vor Tribunj sein Naturreservat, um den der Verein "Hrvatski tovar" sorgt. Der Beitrag des Esels ist im jeden dalmatinischen Haus, in Weinbergen, Olivengärten, Mulden, aber auch in großen Bauwerken der dalmatinischen Städten eingewebt. Darum sind die Tribunj-Bewohner die ersten, die sich diesen Tieren dankbar erweisen möchten. Ohne ihren Beitrag gäbe es nicht heutiges Tribunj. Dieser Ort ist von Sibenik 14 Kilometer und von Vodice nur 2 Kilometer entfernt. Am ersten Wochenende im August organisiert man hier das berühmte, den Eseln gewidmetes Fest. Das Fest endet mit dem örtlichen Eselrennen, wo sich bis zehntausend Leute versammeln.

  • dass am 9. Mai 1945 in Sibenik das professionelle Volkstheater gegründet wurde und bis 1964, als professionelles Ensemble aufgelöst wurde, aktiv war

Das erste Ensemble bildeten die Mitglieder der Partizanentheatertruppe, die nach Sibenik am 4. November 1944 kam und ihre erste Aufführung am 18. Januar hatte. Das war die Komödie "Die Heirat" von V.Gogolj, in der Regie von Emil Kutijar. Die erste Premiere des professionellen Ensembles war schon am 21. Mai 1945. Das war das Drama von I. Brncic "Zwischen vier Wänden", das in Szene Andre Marjanovic setzte. Im Volkstheater wurde am 23. März 1945 ein Orchester aus 26 Mitgliedern formiert, und am 21. April 1946 wurde auch die erste Operette "Mamzelle Nituche" von F. Harve aufgeführt. In Operetten nahm auch oft der Sibeniker gemischte Chor "Kolo" teil. Die Operette wurde in Sibenik bis 1957 aufgeführt.

  • dass es in Kroatien keine Bergspitze über 2000 Meter gibt, und dass die höchste Spitze (Dinara, 1831 Meter) sich in der Region Sibenik-Knin befindet

Die höchsten und schönsten kroatischen Berge erheben sich entlang des Meeres: Ucka und Cicarija, Obruc und Snjeznik im Kroatischen Küstenland, danach Biokovo, Kozjak, Svilaja, Promina, Mosor in Dalmatien, und besonders hebt sich der Velebit durch seine Schönheit und Größe hervor. Da die kroatischen Berge leichtzugänglich sind und viele attraktive Ziele besitzen,sind die Möglichkeiten eines Besuches unbegrenzt. Diejenigen, die die höchste Bergspitze - Dinara - besteigen möchten, können dort das neurenovierte Bergsteigerheim Brezovac besuchen. Das Heim verfügt über 40 Schlafplätze, und von dort aus kann der Gipfel der Dinara in drei Stunden zu Fuß erreicht werden. Den Brezovac kann man mit dem Bus erreichen, von Knin und Guga aus bis zum sogenannten "Grob" (großer Parkplatz), von dem man nach 80 Minuten gemütliches Ganges zum Bergsteigerheim kommt. Der gleiche Parkplatz empfiehlt sich auch für PKWs, während das Heim selbst nur mit einem Geländewagen erreicht werden kann.

  • dass die wahren Präsentierungen der Privatunterkünfte und die Kontakte ohne Vermittler die Hauptgründe der Popularität von Info Adriatic unter Touristen sind

Info Adriatic ist für diesen Teil der Adriaküste spezialisiert und jede Unterkunft wird besucht, fotografiert und beschrieben. Viele Portale veröffentlichen nämlich die Angaben, die ihnen von Vermietern gegeben werden, ohne sie vorher zu prüfen. Es interessiert sie nicht, ob sie der Wahrheit entsprechen (meistens nicht) und die Zufriedenheit der Gäste ist ihnen unwichtig. Wichtig ist nur die Bezahlung ihrer Dienstleistungen. Zum Glück gibt es immer weniger naiver Touristen, die den Besitzern von Portalen, die nie direkt "vor Ort" waren und dazu noch für ganz Kroatien "spezialisiert" sind, glauben. Außerdem vermitteln viele Portale (obwohl sie schreiben, dass es sich um direkten Kontakt handelt) zwischen den Gästen und den Vermietern, natürlich gegen Provision. Info Adriatic garantiert direkten Kontakt, ohne Vermittler. Über tausende Besucher täglich, interessiert an den Reisezielen an diesem Teil der Adria, sind der beste Maßstab der Popularität, die Info Adriatic unter den Touristen genießt.




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